Was sich 2026 für Reisende ändert
Damit Ihre Reisepläne 2026 reibungslos verlaufen, sollten Sie diese Neuerungen kennen: Eine neue Euro-Nation, neue Zugverbindungen in der Schweiz, strengere Einreiseregeln in einigen Ländern, neue Verkehrsvorschriften in Spanien und Frankreich sowie höhere Preise in US-Nationalparks – 2026 bringt Bewegung in viele Reisepläne.
Reisen in der Schweiz
Flughäfen 2026: Hightech und Digitalisierung
Zürich: Neue CT-Scanner ermöglichen, dass mehr elektronische Geräte und Flüssigkeiten im Handgepäck bleiben können.
Biometrische Grenzkontrolle: Das EES-System ersetzt den Passstempel durch einen digitalen Eintrag – Grenzübertritte werden schneller.
Neue EasyJet-Strecke: Ab 22. Juni 2026 fliegt EasyJet montags und freitags von Basel nach Lille.
Autonome Mobilität: Robotaxis starten
In Zürich-Furttal und Killwangen fahren selbstfahrende Elektrofahrzeuge als „ÖV-Taxis“ zwischen Wohnquartieren und S-Bahn-Stationen. Buchbar bequem per App über das Pilotprojekt «iamo».
Neue Zugverbindungen für Frühflieger und Nachtschwärmer
Der IRN1 fährt ab Wochenenden stündlich zwischen Zürich und Bern, via Olten – ohne Nachtzuschlag.
Frühe Flüge: Ab Bern erreicht man den Flughafen Zürich bereits um 04:16 Uhr.
QuickZoll 2026
Durch ein voraussichtliches Update der App sollen Waren zum reduzierten Mehrwertsteuersatz (z. B. Lebensmittel, Bücher) sich direkt selbstständig verzollen lassen. Bisher war dafür oft der Gang zum Schalter nötig. Erinnerung: Die Wertfreigrenze liegt bei 150 CHF pro Person.
Reisen in Europa
Bulgarien: Euro eingeführt
Mit Beginn des neuen Jahres hat Bulgarien den Lew durch den Euro ersetzt. Für Touristinnen und Touristen aus der EU wird dadurch vieles einfacher: Geldwechsel und zusätzliche Gebühren entfallen, Preise lassen sich einfacher vergleichen und Kartenzahlungen werden unkomplizierter.
Grossbritannien: ETA-Kontrollen werden strenger
Ab 25. Februar 2026 prüfen Fluggesellschaften konsequent vor Abflug die elektronische Einreisegenehmigung ETA konsequent. Diese ist bereits seit April 2025 Pflicht, doch wurde in der Übergangsphase nicht so streng kontrolliert.
Georgien: Krankenversicherung Pflicht
Ab 1. Januar 2026 muss bei der Einreise eine gültige Kranken- und Unfallversicherung mit Mindestdeckung von 30’000 GEL (≈ 9000 CHF) nachgewiesen werden.
Spanien: V-16 Warnleuchte ersetzt Warndreieck
Ab 1. Januar 2026: In Spanien zugelassene Fahrzeuge benötigen statt Warndreieck die gelbe Blinkleuchte V-16, eine gelbe Blinkleuchte mit GPS-Ortungssystem, die magnetisch auf dem Fahrzeugdach befestigt wird, ohne dass die Insassen aussteigen müssen.
Frankreich: Unsichtbare Maut
Immer mehr Autobahnen nutzen «Free Flow»-Systeme. Statt an einer Schranke zu stoppen, werden Kennzeichen automatisch gescannt. Die Maut muss innerhalb von 72 Stunden online oder an Terminals bezahlt werden – sonst drohen hohe Mahngebühren.
Reisen weltweit
USA: Nationalparks teurer
In elf beliebten Nationalparks kommt 2026 zusätzlich zum Eintritt (≈ 20 $) eine Zusatzgebühr von 100 $ hinzu, u. a. Grand Canyon, Yosemite, Yellowstone. Einnahmen fliessen in Naturschutz und Infrastruktur. Die Einnahmen sollen dem Naturschutz und der Infrastruktur dienen. Für Reisende heisst das: Natur bleibt spektakulär – aber nicht mehr ganz so günstig.
Thailand: Strengere Alkohol-Regeln
Konsum in öffentlichen Bereichen von Mitternacht bis 11 Uhr verboten. An bestimmten buddhistischen Feiertagen kann ein 24-Stunden-Verbot gelten. Alkohol in geparkten Fahrzeugen auf öffentlichen Straßen wird nun ausdrücklich bestraft.