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Studienreise Yukon / Alaska

Ende Juni 2012: Eine Woche mit Karin Horn in Alaska

Ein Woche Ende Juni 2012 mit Karin Horn in Alaska.

Mit der Dauer von nur einer Woche war diese Reise gerade mal lang genug, um nur einen winzigen Eindruck von der Grösse und Vielfalt vom Yukon und Alaska zu erhalten. Trotzdem haben wir viel erlebt und der „Hunger“ auf mehr ist geweckt!

Unser Weg führte uns von Whitehorse via Skagway zur Glacier Bay, dann nach Juneau und weiter via Haines wieder zurück nach Whitehorse. Dabei benutzten wir die unterschiedlichsten Fortbewegungsmittel.

Von Beginn unserer Fahrt an wurden wir eindrücklich darauf hingewiesen, dass wir uns im „Bärenland“ befinden und unsere Augen ständig offen halten sollen, da wir jederzeit einem Bären begegnen können. Dies hat sich dann auch mehrfach bewahrheitet, dazu aber später.

In Whitehorse starteten wir mit einem kleinen Bus Richtung White Pass. Vorbei an Berglandschaften, türkisfarbenen Seen und man glaubt es kaum, einer richtigen Wüste. Auf dem White Pass ging es dann weiter mit einem alten restaurierten Zug (erstmals gefahren 1898, gebaut für die Goldsucher , im Klondike Goldrush) bis nach Skagway.

 

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In Skagway legen viele der grossen Kreuzfahrtschiffe an, was den Ort auch sehr prägt. Auf den ersten Blick gibt es nichts anderes als Schmuck- und Souvenir-Geschäfte. Nimmt man aber an der Skagway Street Car Tour teil, erfährt man viele historische, skurrile und interessante Details. Wussten Sie z.B. dass die ehemalige Präsidentschaftskandidatin Sarah Palin in Skagway geboren und aufgewachsen ist?

Diese Tour – ausgedacht/erfunden von einem deutschen Auswanderer - wurde das erste Mal 1923 zu Ehren des Besuches von US Präsident Warren G. Harding angeboten.

Mit einer kleinen Cessna sind wir dann von Skagway zur Glacier Bay geflogen. Am nächsten Tag gab es einen 8-stündigen Ausflug mit einem Katamaran in die Glacier Bay. Die Glacier Bay ist eine einmaliges Naturparadies mit vielen unterschiedlichen Tierarten. Siebzehn Gletscher enden in der Glacier Bay und wenn man Glück hat kann man ihnen beim Kalben zusehen.

Auf dieser Tour bekamen wir dann auch unsere ersten Tiere zu sehen: einen Wal, den ersten Bären, Seelöwen, Seeotter, diverse Vogelarten, auch einen Weisskopfseeadler und Schneeziegen.

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Wer die Einsamkeit liebt und die absolute Naturverbundenheit kennenlernen möchte, kann sich in der Bay „aussetzen“ lassen und mit Kajak und Zelt die Umgebung für ein paar Tage selbst erkunden.
Abermals mit einer Cessna flogen wir weiter nach Juneau. Auch hier legen die Kreuzfahrtschiffe an und der Ort besteht hauptsächlich aus Souvenirläden. Aber es gibt auch eine grosse Anzahl an vielfältigen Ausflugsmöglichkeiten. Wie wäre es mit einer Wanderung auf den Mount Roberts oder zum eindrucksvollen Mendenhall Gletscher oder machen Sie eine Foto Safari zu Land und zu Wasser, geleitet von einem professionellen Naturfotografen. Eine Whale Watching Tour ist ebenfalls ein „Muss“.

Von Juneau ging es dann spät abends mit der Fähre nach Haines. Aufgrund der Jahreszeit ging die Sonne nicht komplett unter, was diese Fahrt erst recht interessant machte.

In Haines besuchten wir die Bald Eagle Foundation, in der man sich über das Wappentier der USA, den Weisskopfseeadler und auch über viele einheimische Tierarten informieren kann. Auch das Hammer Museum ist sehr sehenswert.

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Von Haines fuhren wir wieder mit dem Minibus via Haines Junction zurück nach Whitehorse. In Haines Junction hatten wir dann noch die Gelegenheit zu einer Wanderung entlang dem Kathleen Lake und zu einer River Rafting Tour. Ebenfalls auf dieser Strecke haben wir dann noch einige Bären aller Altersklassen zu Gesicht bekommen.

Von Whithorse aus haben wir noch einen Tagesausflug mit dem Wasserflugzeug zu einer abgelegenen Lodge gemacht. Dort konnten wir einige der vielen möglichen Aktivitäten selbst ausprobieren.

Leider ging unsere Reise viel zu schnell zu Ende, waren wir doch gerade erst so richtig auf den Geschmack gekommen! Für mich steht jedenfalls fest, dass ich noch einmal einen längeren Ferienaufenthalt dort verbringen möchte, um auch noch ein paar andere Regionen des Yukon und Alaska`s kennen zu lernen.

Karin Horn

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