Polyglott travels: Karin auf den Philippinen

Als grosser Asien Fan habe ich im August ein neues Land entdeckt und eine Reise auf die Philippinen unternommen. Vorab zu sagen ist, dass die Sommermonate nicht die beste Reisezeit für die Philippinen sind, d.h. der Winter/Frühling wäre wettermässig besser geeignet. Wir hatten jedoch vor Ort ein Familien- und Freundestreffen und daher waren die Daten gegeben.
Die Tour führte von Cebu nach Boracay und zum Schluss nach Manila und verband lautes, buntes Stadtleben mit tropischen Traumstränden. Die Menschen sind äusserst freundlich, hilfsbereit und sprechen sehr gut Englisch. Gegenüber anderen asiatischen Ländern kann man sich überall perfekt in Englisch unterhalten und es gibt auch keinen schlecht zu verstehenden Akzent.

Gewohnt habe ich in den renommierten Shangri-La-Hotels, die an diesen drei Hotspots als Oasen der Ruhe und des Komforts gelten.

Cebu: Kultur trifft Strandparadies
Cebu ist geschichtlich bedeutend, und zwar durch Ferdinand Magellan welcher im April 1521 auf Cebu ankam. Er schloss ein Bündnis mit Raja Humabon, dem Herrscher der Insel, und bekehrte ihn sowie Tausende Untertanen zum Christentum. Zur Erinnerung liess er ein Holzkreuz errichten, starb jedoch kurz darauf in der Schlacht von Mactan. Diesen historischen Ort der Schlacht, an dem Lapu-Lapu, der erste nationale Held der Philippinen am 27. April 1521 den Seefahrer Ferdinand Magellan besiegte und tötete, haben wir ebenfalls besucht.

Gleichzeitig ist die Insel für ihre flachen Küsten und Tauchgebiete bekannt sowie beliebt.

Hotel: Das Shangri-La Mactan, Cebu ist ein weitläufiges Strandresort direkt am Meer. Es verfügt über einen eigenen Meeres-Schutzpark, welcher ideal zum Schnorcheln ist, sowie über grossartige Familienangebote und ein luxuriöses Spa. Hinzu kommt eine grosse Auswahl an Restaurants. Während unserem Aufenthalt waren viele Familien aus dem ganzen asiatischen Bereich aber teils auch Europäer vor Ort. Das Publikum ist somit durchmischt. Obwohl das Hotel schon etwas in die Jahre gekommen ist, hat es mir sehr gut gefallen.

Boracay: Die weisse Perle
Boracay ist weltberühmt für seinen feinen, puderweissen Sandstrand White Beach und das klare, türkisfarbige Wasser.

Die Anreise erfolgt über den Flughafen Caticlan auf der Nachbarinsel. Das Personal des Shangri-La Boracay holt die Gäste am Flughafen ab und bringt sie zum Hafen in die bequeme Shangri-La Lounge wo Getränke, WIFI, Toiletten etc. zur Verfügung stehen. Von dort erfolgt der Transfer mit dem Motorboot nach Boracay und nach Ankunft steht bereits wieder das Shangri-La Personal bereit, um die Gäste zu empfangen sowie zum Hotel zu fahren.

Unbedingt empfehlen kann ich einen Schnorchelausflug auf private Inseln sowie zu schönen Stränden. Schnorcheln kann man vor der Krokodil Insel, welche ihren Namen aufgrund ihrer Form, welche genau wie ein Krokodil aussieht, bekam. Zum Hafen und in das touristische Zentrum gelangt man am besten mit den lokalen «Taxis» den farbenfrohen Tricycles (Dreiräder). Eine Fahrt mit diesen lokalen Taxis ist ein wunderbares Erlebnis und hinter den bekannten philippinischen Sammeltaxis steht die Geschichte aus dem Zweiten Weltkrieg. Als die US-Streitkräfte nach Kriegsende und der Unabhängigkeit der Philippinen im Jahr 1946 ihre Truppen abzogen, liessen sie Zehntausende Willys-Jeeps zurück. Lokale Mechaniker bauten die übrig gebliebenen Militärjeeps um, verlängerten den Rahmen und fügten ein Metalldach sowie zwei lange Sitzbänke im hinteren Bereich ein.
Auf Boracay werden die Taxis hauptsächlich durch ein Motorrad angetrieben, d.h. es dient als «Motor» während beispielsweise auf Cebu der Jeepney weit verbreitet ist.
Hotel: Das Shangri-La Boracay thront an der Nordspitze der Insel und liegt an zwei privaten Stränden. Die ganze Anlage ist von einem Dschungel umgeben und sowohl die Poolanlage wie auch das exklusive Rima Treetop Restaurant sind fantastisch. Auch die anderen Restaurants im Resort sind top, aber ich empfehle frühzeitig an mindestens einem Abend im Treetop Restaurant eine Reservierung vorzunehmen. Da hat man das ultimative Dschungel Feeling! Gegenüber dem Shangri-La Cebu ist das Boracay Shangri-La neuer, luxuriöser und auch für Paare sehr ansprechend.

Manila: Das urbane Zentrum
Manila ist eine laute, pulsierende Millionenmetropole voller Geschichte, Märkten und moderner Wolkenkratzer. Der Verkehr ist chaotisch, man steht teils stundenlang im Stau und kann dabei das bunte Treiben in den Strassen beobachten. Meiner Meinung nach sind 1-2 Nächte in Manila ausreichend und ich empfehle ein top Hotel, wie z.B. das EDSA Shangri-La.
Es bietet eine schöne Gartenanlage mit Pool und direkten Zugang zu zwei Shopping Malls, in denen es auch unzählige Restaurants hat.

Zusammengefasst: Einen Aufenthalt im Inselparadies der Philippinen sehe ich als eine Mischung aus Island Hopping, weissen Traumstränden, glasklarem Wasser und einer herzlichen Bevölkerung. Meine Reise war geprägt von tropischer Natur, bunten Unterwasserwelten und spannender Kultur. Begrüsst wird man überall mit Mabuhay! was herzlich willkommen heisst und genau so fühlt man sich auch!

Impressionen

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